Die Astrofuechse beim 8. AdonisroeschenfestAm 19.4.09 hatte die Landeslehrstätte für Umwelt- und Naturschutz in Lebus
zum 8. Adonisröschenfest eingeladen. Und zum zweiten Mal waren die Astrofüchse präsent. Während im vergangenen Jahr Ronald und Andre die "Schlacht" allein schlagen mussten,
waren wir in diesem Jahr zu fünft. Um halb 8 trafen wir uns bei 10 Grad und strahlendem Sonnenschein um aufzubauen. Dabei waren Thomas O. aus E. bei B., Ronald, Reinhard Speedy und Gorden. In diesem Jahr hatten wir ausreichend Platz um unser Equipment aufzubauen. Es bestand aus Roledo's Dobson, Thomas' PST und Gordens C11. Dazu kam unser Pavillion mit Astrofotos, Karten, Büchern und anderem Anschauungsmaterial. Nach dem Aufbau hatten wir noch Gelegenheit ein paar Fotos zu machen, unser Beisammensein, die frische Morgenluft, die Sonne, den herrlichen Ausblick auf die Oderwiesen, Ronalds Kaffee und Kuchen von Speedy und Reinhard zu geniessen. Es sollten die letzten ruhigen Minuten in den nächsten 7 Stunden werden... Da unser Aufbauplatz direkt an einem Weg zum schönsten Aussichtspunkt der Landeslehrstätte lag,
mussten wir für Besucher nicht sorgen. Der stetige Strom von Interessenten setzte kurz nach 10 Uhr ein und riss bis zum Ende der Veranstaltung nicht ab. Nicht selten bildeten sich lange Schlangen an allen drei Teleskopen. Roledo zeigte Mond und Sonne im Weisslicht, Thomas die Sonne in H alpha und am C11 gab es die Venus ("Was Sie hier erzählen, das ist doch der Mond!") zu sehen. Sonneflecken gab es keine. Sehr zu Thomas Erleichterung waren im Verlauf des Tages dann doch noch Protuberanzen zu beobachten. Doch nicht nur die gezeigten Himmelsobjekte wurden erklärt, auch die Technik selbst und die Ausübung unseres Hobbies rief immer wieder Interesse hervor. Auch andere Hobbyastronomen fanden den Weg zu uns und so gab es den Austausch von Erfahrungen und Kontaktdaten. Schön war es zu erfahren, dass unsere Internetpräsenz bei vielen bekannt war und regelmäßig besucht wird. Auch ohne Absprachen klappte die Arbeitsteilung zwischen den Füchsen perfekt,
wer nicht an einem der Teleskope erklärte, gab den zahlreich erschienenen Massenmedien Interviews, stand Modell bei Fotoshootings, holte Kaffe oder Suppe oder beides, beschützte die an unserem Standplatz blühenden Adonisröschen mit seinem Leben, ließ sich neue Hufeisen machen, kaufte Honig oder erholte sich einfach kurz in unserer Sitzgruppe. Es gab immer zu tun. Die Begeisterung der Besucher beim Anblick von Sonne Mond und Venus
war ansteckend und übertrug sich auf uns, die wir uns gewöhnt an den Anblick wähnten. Ich denke, wir alle erlebten die Faszination unseres Hobbies an diesem Tag neu. Und wir konnten diese Faszination weitergeben und bekamen Begeisterung zurück. Und die konnten wir dann wieder zurück geben. Um sie dann wieder zu bekommen. Und ...naja..und so weiter. Mir ging es zumindest so. Es war ein anstrengender aber wunderschöner Tag. Und ein würdiger Beitrag zum IYA 2009. Mir hat es viel Spass gemacht und wenn ich kann, bin ich nächsten Jahr wieder dabei. Ich und mein schwarzes Luder. Gorden Konieczek |